Nusszopf

Nachdem ich so locker flockig Hefeteig machen kann, mache ich natürlich auch ständig neue Hefeteigrezepte. Wie diesen Low Carb Nusszopf. Er ist nicht nur unglaublich lecker und fluffig sondern auch noch glutenfrei. Der Kuchen schmeckt einfach klasse macht aber auch tierisch satt.

Zutaten:

Zubereitung Nusszopf:

Die Milch mit dem Zucker vermischen. Dann die Hefe hineinbröseln und darin auflösen.

Dann die Eier mit dem Quark und 100 g Xucker verquirlen.

Nun das Kokosmehl, das Flohsamenschalenpulver, die Bambusfasern und das Mandelmehl mit dem Salz vermengen. Das Mehlgemisch in die Schüssel mit den nassen Zutaten geben und die Hefemilch dazu geben. Alles zu einem homogenen Teig verkneten. Sollte der Teig zu klebrig oder zu trocken sein, gegebenenfalls mit Bambusfasern oder Wasser nachbessern.

Den Teig an einem warmen Ort (am besten etwa 45 – 50 Grad) eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dazu die Nüsse, mit den restlichen 100 g Xucker vermischen und den Zimt sowie die Butter in einen Multizerkleinerer geben. Alles zu einer nussigen, noch etwas groben Masse verarbeiten.

Wenn die Ruhezeit vorbei ist, den Teig gut durchkneten und halbieren. Jeweils eine Hälfte dünn ausrollen (etwa 5 – 8 mm dick) und mit jeweils der Hälfte von der Nussmasse bestreichen. Den Teig eng der Länge nach zusammenrollen. Die zwei Stränge nebeneinander legen und wie ein Zopf flechten. Den Nusszopf nun in eine gut eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben.

Das Eigelb mit 2 Esslöffel Milch vermengen und den Kuchen damit einstreichen.

Die oberen Stränge in einer Linie etwa 2 cm tief einschneiden. Dann in den vorgeheizten Backofen bei etwa 160° Umluft geben. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, am besten die Temperatur auf Unterhitze stellen. So etwa 40 Minuten backen lassen. 

Den Nusszopf vollständig auskühlen lassen und aus der Form holen. Anschießend den Puderxucker mit Limettensaft mischen und zu einem Puderguss verarbeiten. Den Guss mit einem Pinsel auf dem Kuchen auftragen. Sobald der Guss trocken ist, kann der Kuchen genossen werden.

Den Low Carb Nusszopf könnt ihr natürlich auch ohne Form backen.

Vor ein paar Jahren habe ich bereits einen Nusszopf gemacht, allerdings war dieser mit Gluten aber dafür vegan. Sollte das für dich interessanter sein, findest du das Rezept hier.

5 thoughts on “Nusszopf

  1. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, das Rezept auszuprobieren. Leider war der Teig völlig unbrauchbar. Er zerfiel quasi unter meinen Fingern weil er so weich war, von Rollen konnte absolut nicht die Rede sein. Ich hab alles mehr schlecht als Recht in eine Form gepfriemelt und nun steht es im Ofen. Wie man die Masse so wie auf dem Bild formen soll ist mir leider ein Rätsel. Bleibt noch die Hoffnung, dass er gut schmeckt.

    1. Hallo Patrick,

      schade, dass der Teig bei dir nicht gut zum Ausrollen ging. In dem Fall einfach nochmal Bambusfasern dazu geben. Das habe ich auch in den Text geschrieben. 🙂 Je nach Produktmarke kann sich die Bindekraft leicht verändern.

  2. Hallo liebes Zebra,
    ich mache auch gerade den Nusszopf. Das ist eindeutig zu viel Flüssikeit. Ich habe jetzt nur 200 ml Milch dran gemacht und habe dennoch einiges an Bambusfaser nachgegeben. Ich lass ihn jetzt mal gehen und schauen weiter.
    LG Evi

    1. Hallo Evi,

      ich habe gerade aus dem Teig eine Art Brioche gemacht. Bei mir ging es genau nach dem Rezept auf. Ich konnte ihn nach dem gehen lassen schön durchkneten und mit etwas bemehlen gut ausrollen. Mein Tipp dabei bleibt dabei die Silikonmatte. 🙂

      1. Aber bei 400 ml Milch wäre er bei mir dünn wie Suppe geworden.Dann hätte ich wohl das ganze Kilo Bambusfaser reinkippen müssen. Das versteh ich ehrlich nicht. Zum ausrollen bzw wieder aufrollen Silikonmatte wird bestimmt gut funktionieren.

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