(Werbung) Ausgecheckt: Flohsamenschalenpulver von FiberHusk

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich Flohsamenschalenpulver oft verwende. Allerdings habe ich bisher nicht auf die Marke oder auf die Konsistenz geachtet. Nun habe ich das Pulver von FiberHUSK ausprobiert und deutliche Unterschiede festgestellt.

Um das zu verstehen, muss man sich allerdings erstmal eine Frage stellen: Was ist denn Flohsamenschalenpulver überhaupt?

Das Flohsamenschalenpulver, wird wie es der Name schon vermuten lässt, aus Flohsamenschalen (oder auch lateinisch Psyllium) pulverisiert. Diese Flohsamenschalen werden aus der indischen Pflanze Plantago Ovata gewonnen. Die Samen der Pflanze erinnern an Flöhe, welche den deutschen Namen geprägt haben. 

Die Flohsamenschalen enthalten 85% wasserlösliche Ballaststoffe und gelten, wegen ihres guten Quellvermögens, schon lange als Heilmittel gegen Verstopfung oder Durchfall. Zudem sind sie auch noch glutenfrei und haben keine Kohlenhydrate.

Seit ein paar Jahren finden wir sie auch als Binde- und Quellmittel in der Low-Carb-Ernährung. Ich weiß noch, wie am Anfang die Brote eher wie feste Kuchen schmeckten und die Flohsamenschalen die Revolution brachten. 

Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich daran denke, wie ich die Flohsamenschalen jemandem im Bekanntenkreis als Neuheit vorgestellt habe, und dieser dann nur meinte: „Das ist doch das Mittel gegen Durchfall.“ ÄH, ja!

Mittlerweile sind sie aus der Low-Carb-Küche nichtmehr wegzudenken. Und auch die pulverisierte Version hat sich eingebürgert.

Die Firma FiberHUSK:

Die Firma FiberHUSK hat einen Teil dazu beigetragen. Denn die dänische Firma gibt es schon seit 40 Jahren. Der Gründer Werner Ratje, damals noch Textilimporteur, lernte die Schalen durch einen indischen Geschäftsmann, 1978, kennen. Durch die Faszination des Wirkstoffs änderte er seine Branche und fing an die Flohsamenschalen mit seiner Frau unter dem Namen HUSK (englisch für „Schale“ und dänisch für „erinnern“) in Dänemark zu verkaufen. Die Empfehlung von Ärzten und Nachfrage der Apotheken ließ das Geschäft wachsen. 

Mitte der 90er-Jahre entwickelten sich in Schweden die Vorreiter in Sachen Low-Carb-Ernährung. Diese entdeckten die teigbindende, aber auch quellende Funktion der gemahlenen Flohsamenschalen. So entstand FiberHUSK.

Nach dem schwedischen Markt wurde der ganze skandinavische Markt erschlossen. Seit 2013 gibt es das Produkt nun auch in Deutschland und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Gibt es Unterschiede?

Mittlerweile gibt es viele Marken, von denen ich auch schon Einige ausprobiert habe. Immer wieder habe ich Unterschiede bei der Farbe und Konsistenz festgestellt, mir aber erstmal keine Gedanken dazu gemacht. Da ich nie nach Rezept backe sondern immer neu kreiere, läuft das bei mir nach dem Motto: Es wird etwas, oder eben nicht.

Bis zu dem Zeitpunkt, als ich FiberHUSK zum Testen bekommen habe.

Die Teige ließen sich gut verarbeiten und die Backwaren hatten eine schöne helle Farbe.

Für den Artikel hat mir FiberHusk ein Bild mitgeschickt, die die Reinheit von Ihrem Produkt verdeutlicht. Ich habe es hier eingebunden, weil es mir doch die Augen geöffnet hat.

Man sieht auf dem Foto ganz deutlich die Farbunterschiede, die auf die Reinheit des Produkts schließen lassen. FiberHUSK legt Wert auf eine sehr hohe Reinheitsstufe. Diese wird erreicht, indem sie ihr Produkt frisch aus Indien liefern lassen und anschließend nochmal im Labor analysieren. 

Ein Flohsamenschalenpulver mit brauner Farbe deutet auf Lagerware hin. Diese verändert sich auch leicht im Geschmack. 

Diesen Test habe ich gemacht:

Da ich noch Flohsamenschalenpulver von einer anderen Marke zuhause habe, habe ich den Vergleich gewagt. Und tatsächlich. Die zwei Pulver unterscheiden sich. Während das eine eher klumpig und braun ist, ist das Produkt von FiberHUSK weiß und sehr fein. 

Die Sache mit dem lila Brot:

Ich weiß nicht ob ihr das schonmal erlebt habt. Ihr schneidet voller Vorfreude euer Brot an und aufeinmal ist es lila. Leider hatte ich das schon öfters. Genau dann, wenn ich eigentlich ein Weißbrot wollte. Woran das liegt konnte ich nie genau sagen. Aber ich hatte immer die Vermutung, dass es an den Schalen liegt. Im Netz habe ich leider keine Quelle gefunden die das bestätigt. Aber in einem Forum konnte ich es mal nachlesen. Eine Sichere Quelle ist das aber nicht. Natürlich wollte ich auch FiberHusk mit der Problematik konfrontieren. Aber die kennen das Problem nicht.

Ein bisschen enttäuscht war ich bei meiner Vorbereitung für diesen Artikel dann schon. Denn Ich habe gehofft, es endlich als Fakt belegen zu können. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich gleich aufgeben würde. Also habe ich beschlossen einfach den Lila-Effekt nachzumachen. Also habe ich ein Brot mit meinem bisherigen Flohsamenschalenpulver gebacken und eines mit FiberHUSK.

Ja, wie es natürlich so ist, wird es dann nix. Mein Brot wurde nicht lila aber braun. Zumindest das eine. Das andere ist ein schönes Weißbrot geworden, so wie ich mir das immer vorgestellt habe. Die restlichen Zutaten waren hier übrigens gleich.

Ich kann nun immer noch nicht belegen, dass das lila Brot von den Flohsamenschalen kommt. Aber der Unterschied ist trotzdem extrem. Ich habe mit meinem Freund auch den Geschmackstest gemacht. Seine Meinung ist: Das dunkle schmeckt bitterer. 

Mein Fazit zu FiberHUSK:

Nach meiner Testphase kann ich nun sagen: Ja, es macht einen Unterschied! Ich habe rundum gute Erfahrungen mit FiberHUSK gemacht. Ob es nun bei der Verarbeitung, dem Aussehen oder dem Geschmack vom Endprodukt lag. Es konnte einfach überzeugen. Einen Nachteil hat das Produkt aber. Die Qualität hat ihren Preis. Ein Päckchen von FiberHUSK ist doch ein Stück teurer, als andere Marken. Mir ist es das Wert. Ich werde das alte Pulver für dunkle Brote aufbrauchen und dann zu FiberHUSK wechseln.

Kaufen könnt ihr FiberHUSK online, wie zum Beispiel bei Amazon.de

 

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