(Anzeige*) Piccolinis vom Pizzastein

Pizza gibt es mittlerweile in vielen Arten. Vor allem in der Low-Carb-Welt, und auch auf meinem Blog. Aber weil man davon nie genug haben kann, habe ich diesmal ein paar leckere Piccolinis für euch. Allerdings habe ich dazu meinen Backofen etwas getunt.

Ich habe das Glück, dass ich den Pizzastein von Benehacks probieren durfte. Da hat es sich natürlich angeboten auch gleich noch ein neues Rezept auszuprobieren.

Der Pizzastein habe ich per Post geliefert bekommen. Als mein Freund das Paket entgegen genommen hat, war er doch etwas irritiert über das Gewicht. Als ich dann den Stein ausgepackt habe, war ihm so einiges klar. Denn er kommt mit ca. 4 Kilo daher und ist etwa 38 x 30 cm und 1,5 cm hoch. Das heißt von den Maßen her kann man ihn in einen regulären Backofen legen, aber ein Fliegengewicht ist es nicht. 

Der Pizzastein selbst ist edel verpackt und wird mit einem Pizza-Heber und einem sehr hochwertigem Rezeptbuch ausgeliefert. Mit gut verständlichen Piktogrammen werden verschiedene Teige und mit passendem Belag präsentiert. Alles ist einfach und schlüssig aufgegliedert, da ich aber als Low-Carbler eher weniger damit anfangen kann, habe ich es nach dem ersten durchblättern erstmal zur Seite gelegt. Allerdings bin ich mir sicher, dass man sich auch bei dem Belag den ein oder anderen Input holen kann.

Leider habe ich auf der Packung keine Anleitung für den Pizzastein gefunden. Klar, im Backofen erhitzen, aber bei welcher Temperatur und wie lange stand da nicht. Mhm.

Aber das Internet macht uns ja klug. Nach etwas recherchieren habe ich eine Anleitung gefunden. Naja „Anleitung“… Im endeffekt sind 2 Dinge zu beachten. Zum 1. lege den Pizzastein auf den Rost und schiebe es auf die mittlere Schiene des Backofens. Schalte den Backofen an und erhitze ihn auf 250° Ober- und Unterhitze. Dann lasse ihn mindestens eine Dreiviertelstunde erhitzen.

Ein Tipp zwischendrin: Bevor ihr den Pizzastein in den Ofen legt, empfehle ich ihn noch etwas einzumehlen. Dazu habe ich Bambusfasern verwendet.

Während des Erhitzens kann mann sich gemütlich um seine Pizza oder in meinem Fall um die Piccolinis kümmern. 

Die Zutaten für die Piccolinis sind:

Zuerst die Eier mit dem Quark verquirlen. Dann das Flohsamenschalenpulver mit dem Leinsamenmehl, dem Mandelmehl, dem Kokosmehl und dem Backpulver vermischen. Alles gut vermengen und das Salz dazu geben. Nun wird das Mehlgemisch zur Eiermasse gegeben. Alles gut verkneten und das Olivenöl sowie Wasser hinzugeben.

Eine Silikonmatte ausbreiten und mit Bambusfasern bemehlen. Nun den Teig so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem runden Glas, mit etwa 5 cm Durchmesser, Kreise ausstechen. Das wird wiederholt bis kein Teig mehr übrig ist. 

Nun die Minisalami in dünne Scheiben geschnitten. Wir möchten ja auch Minisalamischeiben haben.

Nun die passierten Tomaten in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Oregano würzen. Falls nötig etwas LC Süße dazu geben.

Die Teigkreise mit der Tomatensoße bestreichen. Anschließend mit Reibekäse bestreuen und die Salamischeiben oben drauf geben.

Wenn der Pizzastein aufgeheizt ist, die Piccolinis darauf legen. Eigentlich ist als Hilfsmittel der Pizza-Heber geplant, da ich aber mit den kleinen Pizzen den Schwung nicht bekomme, habe ich einfach das Prinzip in klein verwendet. Also einen Pfannenwender aus Metall. 

Sobald die rohen Mini-Pizzen auf dem Stein sind, hört man schon das zischen. Ab jetzt werden die Pizzen 10 Minuten gebacken. Wenn die Pizzen schön braun sind, können sie heraus geholt werden. Ich habe mehrere Fuhren gemacht und da ich immer 6 – 8 Piccolinis aufeinmal machen konnte, hat jeder schon etwas von der frischen Fuhre bekommen.

Ich muss aber dazu sagen: Der Teig ist im gebackenen Zustand dunkler als das Original aus Weizen.

Wichtig ist, dass ihr den Pizzastein nach dem Verwenden gut abkühlen lasst, denn er wird bis zu 900° heiß. Es wird auch empfohlen den Stein nur mit einem trockenen Tuch oder bei hartnäckigen Flecken mit einem Spatel oder Sandpapier abzureiben. 

Mein Fazit:

Meine Piccolinis wurden geil! Also grundsätzlich kann man sie natürlich auch anders belegen. Zum Beispiel vegetarisch oder mit Mini-Mozzarella. Hier sind euch keine Grenzen gesetzt.

Aber der Boden wurde so, wie man es bei einer Steinofenpizza erwartet. Schön dünn, unten schön fest und nicht labberig. Denn leider ist das oft der Nachteil an den meisten Low-Carb-Pizzen. Sie sind einfach etwas weicher. Mit dem Pizzastein und der zusätzlichen Hitze von unten lässt sich das aber super regulieren. Allerdings muss man sich die Zeit zum Aufheizen mit einplanen. Denn es funktioniert nicht, wenn der Stein sich nicht erhitzen konnte.

Zu dem Produkt von Benehacks muss ich sagen, dass es wirklich schön gestaltet ist. Es lässt sich mit der Verpackung auch gut verschenken. Allerdings vermisse ich die Gebrauchsanweisung zu dem Stein selbst. Ich hoffe das wird noch in kommenden Auflagen ergänzt. Aber wie man im Beitrag ja schon gemerkt hat, es gibt nicht sooo viel zu beachten.

Ich freue mich schon auf die nächste Pizza auf dem Pizzastein. Vielleicht probiere ich dann auch mal eine Gemüsepizza.

 

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