Ausgecheckt: Lebensmittelunverträglichkeitstest von Lykon (Werbung)

Ich durfte von Lykon DE * einen Nahrungsmittelunversträglichkeitstest testen. Er hat nicht direkt etwas mit Low Carb zu tun, aber mit Ernährung. Darum habe ich mir gedacht, dass es euch auch interessieren könnte.

In der Zeit, in der ich meine Seite betreibe habe ich schon einige getroffen die mich gefragt haben ob das Gericht ohne Mandeln, Haselnüsse oder andere Zutaten funktioniert, weil sie es einfach nicht vertragen. Man hat das Gefühl, dass es auch stetig mehr wird. Ich weiß nicht ob wir früher einfach nicht so anfällig waren, oder ob man es einfach nur hingenommen hat und mit dem Leiden gelebt hat. 

Jetzt hat man einige Möglichkeiten das herauszufinden. Eine davon ist es zum Arzt zu gehen und sich testen zu lassen. 

Eine andere Möglichkeit ist es, den Test Zuhause mit dem „myNutrition 100“ von Lykon zu machen. 

Lykon ist ein familiengeführtes Unternehmen in Berlin, das seit 2015 personalisierte Health Coachings auf Basis von Blutanalysen anbietet. Auf ihrerer Seite bieten sie nicht nur einen Nahrungsmittelunversträglichkeitstest an, sondern auch eine Vielzahl an Tests die den individuellen Gesundheitszustand sichtbar machen und die Blutwerte optimieren. Selbst ein Test um die körperliche Fitness zu optimieren ist dabei.

Da der Test zur Fitness für mich aber wie Perlen für die Säue wäre, habe ich mich auf den Test mit der Ernährung konzentriert. Ich habe mich schon öfters gefragt ob ich bestimmte Lebensmittel nicht vertrage. Aber der Weg zum Arzt war immer etwas leidig. Darum habe ich es hinaus gezögert.

Mit dem Test von Lykon habe ich ein Paket einfach zugeschickt bekommen. Es ist sehr hochwertig verpackt und es ist auch wirklich alles dabei was man benötigt: 

  • Gebrauchsanweisung
  • Piekser
  • Desinfektionstücher
  • Pflaster
  • kleine Röhrchen für das Blut
  • Versandtasche
  • Code für die Webseite

Bevor ich den Test gemacht hab, habe ich mir die Gebrauchsanleitung genau durchgelesen. Auf dem ersten Blick ist alles sehr einfach. Aber es gibt dennoch ein paar Tücken, auf die ich gleich noch eingehen werde. 

Wichtig ist es wirklich, alles genau durchzulesen. Denn ansonsten gehen einem wichtige Infos durch die Lappen, wie, dass man den Test nur Montag bis Mittwoch machen sollte und die Versandtasche auch noch am selben Tag zurück geschickt werden muss.

Da ich da manchmal ein kleiner Schlamper bin, hätte es auch schief gehen können. Da ich aber ja diesen Beitrag schreiben wollte, habe ich die Schritte genauer durchgeführt.

Zuerst habe ich mich auf Lykon.de registriert und den mitgeschickten Code aktiviert. Auf der Seite kann man einige Einstellungen zu sich selbst abgeben und auch Lebensmittel die man nicht getestet haben möchte. Insgesamt werden 100 Lebensmittel ausprobiert.

Ich habe den Schritt ausgelassen, weil ich ja allgemein wissen wollte, was ich nicht vertrage.

Anschließend habe ich meine Materialen auf einen Sauberen Platz zurecht gelegt, den Deckel vom Röhrchen für das Blut geöffnet und beschriftet und habe dann etwa eine Minute meine Hände gründlich gewaschen. 

Dann habe ich mich für einen Finger entschieden und diesen dann mit einem Desinfektionstuch gesäubert. Das Desinfektionsmittel habe ich kurz antrocknen lassen.

Ich habe den Deckel vom Piekser entfernt und mir in den Finger gepiekst. Naja ich habe es versucht. Es ist jedes mal eine große Überwindung, und das obwohl man meinen könnte, dass ich als Diabetiker darin Übung haben müsste.

Da ich sehr feuchte Hände habe, ist das Blut erstmal in alle Richtungen geflossen, aber nicht in das Röhrchen. Also habe ich es wie beschrieben lieber nochmal an einem anderen Finger versucht. Wie soll ich sagen. Es hat erst bei Finger Nummer 3 geklappt. Zwischenzeitlich habe ich gedacht, dass das Blutüberall ist nur nicht im Röhrchen. 

So im nach hinein betrachtet gehe ich davon aus, dass es gerade bei ungeübten nicht immer auf Anhieb klappt. Denn es wurden gleich 4 Piekser, 4 Desinfektionstücher und 4 Pflaster mitgeschickt. 

Gut nachdem ich mich verarztet hatte, habe ich alles nach Anleitung verpackt und bin gleich zur Post gelaufen und hab die Versandtasche abgegeben. Und dann hieß es warten… Aber nur zwei Tage. Ich habe den Test an einem Mittwoch gemacht und bereits am Freitag wurde mir eine E-Mail-Benachrichtigung geschickt. 

Checken kann man die Ergebnisse dann auf dem Lykon-Kunden-Konto. Und was kam da bei mir raus? Ich scheine ein Allesfresser zu sein. Nur bei weißen Bohnen reagiere ich teilweise. So ein Glück für mich, denn die mag ich nicht mal. 

Im Test gab es einige Sorten von Gemüse, Getreide, Fleisch, Milchprodukten, Früchten und Getränken zur Auswahl. 

In meinem Fall hat mir nur eine Zutat gefehlt und das ist die Kokosnuss. Denn da habe ich das Gefühl sie tatsächlich nicht immer zu vertragen. 

Mein Fazit von Lykon:

Der Test ist im Prinzip einfach umzusetzen, auch wenn das Pieksen erstmal eine Überwindung ist und es doch auch seine Tücken hat.

Im Grunde finde ich es ein gutes Produkt um herauszufinden auf was man verzichten soll, wenn man Probleme beim Essen hat. Ich kenne es aus eigener Erfahrung wie man sich oft vor dem Arzt drückt. Und ich kenne auch Freunde die es immer wieder hinauszögern, obwohl sie plötzlich schmerzen nach dem Essen haben. Für die Menschen ist der Test eine gute Möglichkeit ihn Zuhause und in Ruhe umzusetzen.

Für alle die in der Regel keine oder nur wenig Probleme haben, ist es ein nettes Gimmik um sich selbst zu erforschen. Ich persönlich finde es interessant, was man anhand des Blutes alles rausfinden kann.

Falls euch nicht nur Ernährung interessiert, sondern ihr euch auch noch zum Beispiel  im Bereich Fitness checken wollt, dann schaut doch auf Lykon DE * vorbei.

 

myNutrition 100 Test von Lykon

 

*Affiliate-Link

One thought on “Ausgecheckt: Lebensmittelunverträglichkeitstest von Lykon (Werbung)

  1. Hallo! Diese IGG-Tests sind nur teuer, führen aber leider nicht weiter. Hier ein Zitat vom Schweizer Rundfunk:
    „IgG bildet nur den Speisezettel ab
    Seit Jahren schon warnen Allergologie-Gesellschaften in der Schweiz oder im Ausland vor der gegen Null tendierenden Aussagekraft solcher Tests. «Wenn der Körper IgG oder Immunglobulin G gegen eine Nahrungsmittel-Komponente bildet, heisst das einzig, dass er bestimmte Nahrungsmittel schon einmal gesehen hat. Mit Allergie hat das überhaupt nichts zu tun», erklärt denn auch Thomas Kündig, Immunologe am Universitätsspital Zürich. «Allergien sind bedingt durch Immunkörper des Typs E, das ist eine völlig andere Antikörper-Klasse als IgG».“
    Es bleiben also anerkannte Tests zur Ausschlussdiagnostik von Allergien und Stoffwechselstörungen, sowie organischer Erkrankungen. Danach das vorsichtige Austesten der individuellen Toleranz. Das kostet Nerven, Zeit und Mühe, aber es lohnt sich!
    LG Doro

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