Nachgekocht: Zuckerfreier Eierlikör

Ostern steht vor der Tür und es ist Zeit für einen Eierlikör. Das habe ich zumindest gehört. Ich muss gestehen, bis zu diesem Rezept habe ich noch nie Eierlikör getrunken. Ich hatte auch kein Interesse daran. Da ich aber nun immer wieder „drüber gestolpert“ bin, habe ich beschlossen einfach mal einen zu machen. Natürlich Low-Carb. Da ich das Getränk geschmacklich aber bisher nicht kannte, habe ich beschlossen einfach einen Nachgekocht-Beitrag daraus zu machen.

Das Rezept stammt von Lowcarbkoestlichkeiten.de. Wer den Blog nicht kennt, dem empfehle ich Seite unbedingt! Denn hier ist der Name Programm. Ich habe selbst schon ein paar Sachen nachgekocht und bin begeistert. So nun auch den Eierlikör.

Dazu habe ich folgende Dinge verwendet:

  • 250 g Xucker
  • 8 Eigelb
  • 250 ml ungesüßte Kondensmilch
  • 150 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 250 ml Rum

Das Original-Rezept sieht eigentlich etwas mehr Kondensmilch vor, allerdings habe ich zu wenig eingekauft. Darum habe ich es mit mehr Sahne ersetzt.

Zubereitung Eierlikör:

Zuerst habe ich den Xucker zu Puder gemahlen. Die Eier getrennt und das Eigelb in eine Metallschüssel gegeben. Dann habe ich das Eigelb mit 2 Esslöffel Puderxucker und dem Mark der Vanilleschote über dem heißen Wasserbad schaumig gerührt. Wichtig ist dabei, dass das Wasserbad nicht zu heiß ist. Und nicht aufhören zu rühren!

Wenn die Eimasse schön schäumt, den restlichen Xucker, nach und nach, unter rühren hinzugeben. Nun die Sahne und die Kondensmilch unterrühren. Zum Schluss den Rum hinzugeben. Den Eierlikör weiter erhitzen aber nicht kochen lassen. Wenn der Likör schön sämig ist, kann er in Flaschen abgefüllt werden.

Sobald er abgekühlt ist, kann er genossen werden.

Mein Fazit:

Also ich muss schon sagen, dass man nicht abgelenkt sein darf, wenn man den Likör macht. Denn das Ei stockt sonst sehr schnell. Das war bei mir kurz der Fall als ich mich von meinem Telefon hab ablenken lassen. Da es aber nur ein bisschen war, konnte ich den Likör retten in dem ich die Klümpchen ausgesiebt habe.

Den Geschmack vom Eierlikör habe ich mir anders vorgestellt. Ich dachte das schmeckt… Ja, eiiger… Also ich bin positiv überrascht. Aber süß ist der Likör. Ich bevorzuge ihn wirklich nur zum Backen. Pur kann ich ihn leider nicht genießen.

Aber ich habe schon Ideen um ihn weiter verarbeiten kann. Ich habe ihn am Wochenende zum Beispiel schon als Dessert-Soße genutzt und in eine Creme eingerührt. Das war dafür um so besser.

Für Eierlikör-Liebhaber ist dieses Rezept aber wirklich eine gute Alternative!

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