Vegan backen, die Zweite

Ich habe ja versprochen, euch bei meinem Backexperiment auf dem laufenden zu halten. Jetzt ist wieder etwas zeit vergangen und ich habe weiter experimentiert. Eigentlich wollte ich euch noch weitere Cupcakes mit einer Himbeerhaube zeigen, allerdings ist die Creme in kürzester Zeit eingetrocknet. Dass war sehr enttäuschend. Aber dafür ist mir ein Erdbeer-Himbeer-Kuchen gelungen.

Aber zum Anfang, wie ich ja bereits im Artikel davor berichtet hatte, will ich für ein Hochzeitspaar eine vegane aber auch kohlenhydratarme Hochzeitstorte machen. Mittlerweile sind wir wieder beim Schokokuchen gelandet, da er geschmacklich doch einfach besser war. Aber an der Creme teste ich noch immer. Nachdem ich beim Letzten mal ja schon berichtet habe, dass bei mir das Experiment mit dem Seidentofu nicht geklappt hat, habe ich dann im Bioladen weitergesucht.

Im Internet habe ich einen veganen Sahneersatz auf Mandelbasis gefunden. Doch leider nicht bei mir um die Ecke. Also habe ich mich doch mit weiteren Sojaprodukten eingedeckt. Zum einen mit einer einer „Soya Cuisine“ und zum anderen mit einem Frischkäse-Ersatz.

Abgesehen davon dass ich Soja immer noch nicht so sehr mag, konnte man die „Soya Cuisine“ wirklich steif schlagen. Mit etwas Zitrusfasern und Xucker ging das ganz gut. Doch leider ist mir die „Sahne-Creme“ total schnell eingetrocknet und sah alles andere als appetitlich aus. Etwas frustrierend. Aber zumindest beim Auftragen sah sie super aus.

Dann habe ich aus dem Frischkäse-Ersatz, der Margarine und Puderxucker eine weitere Art von Buttercreme gemacht und die war TOP. Aber eher eine massivere Creme. Da ich das Ganze noch nicht ganz aufgeben wollte und auch noch mal eine Sojafreie Variante probieren wollte, habe ich mir noch eine Kokos Cuisine gekauft. Da ich auch noch schöne Erdbeeren und Himbeeren im Laden gefunden habe, habe ich beschlossen nochmal einen veganen Biskuit zu versuchen.

Genau diesen Kuchen seht ihr auch auf meinem Titelbild. Er sieht sehr schmackhaft aus. Ist auch nicht schlecht aber ich muss gestehen mir fehlt etwas der Ei-Geschmack. Gut, den kann es auch nicht geben. Aber ansonsten ist er ganz gut. Das Rezept dafür sieht wie folgt aus:

Das Mandelmehl mit dem Backpulver, dem Johannisbrotkernmehl und dem Xucker in eine Rührschüssel geben und miteinander vermengen. Dann das Sonnenblumenöl sowie das Sprudelwasser hinzugeben. Alles miteinander zu einem glatten Teig rühren.

Den Teig in eine eingefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 170° Ober-/Unterhitze etwa 30 – 40 Minuten backen.

Den Kuchen abkühlen lassen. Dann die Kokos Cuisine in eine Hohe Rührschüssel geben und mit einem Rührgerät aufschlagen. Etwas Zitrusfasern und Xucker nach Bedarf hinzugeben und zu einer leicht festen Creme rühren. Die Kokoscreme nun auf dem Kuchen verteilen. Zum Schluss die Beeren darauf verteilen.

Allem in allem kann ich nun sagen, dass die Creme mit dem Frischkäse-Ersatz am besten war, vorallem hinsichtlich auf die Hochzeitstorte. Das findet auch die Braut, so habe ich nun ein Ziel im Auge. Ich hoffe als nächstes kann ich euch die Torte präsentieren.

 

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