Ausgecheckt: Lizza – Die lowcarb Pizza

Viele kennen Sie vielleicht schon, die Lizza. Bekannt wurde sie letztes Jahr durch die Sendung „Höhle des Löwen“ auf Vox. Aber schon vorher wurde ich durch Facebook auf den lowcarb-Pizza-Teig aufmerksam. Nun hatte ich das Glück sie zu testen.

Und das habe ich auch getan. Ich muss gestehen, dass ich sie nicht aufwändig dekoriert habe, darum ist das Bild jetzt auch nicht der ultraburner. Aber ich habe es wohl so wie die meisten von euch gemacht. Lieblingszutaten drauf und dann nochmal eine Extraportion Käse. Perfekt.

Aber fangen wir von vorne an. Ich habe die Lizza direkt nach Hause geliefert bekommen, in einer gekühlten grünen Verpackung. In dem Karton befand sich neben der Lizza auch ein Kühlbeutel der den Pizzboden bis zum Eintreffen beim Kunden kühl halten soll. Bei mir war er allerdings schon geschmolzen, was wohl daran lag, dass mein Nachbar das Paket angenommen hat. Schaden hat sie allerdings keinen genommen, das wäre dann wohl ein sehr kurzes Experiment gewesen.

Ich habe die Lizza einfach nach Verpackungsanweisung zubereitet. Dafür muss man die Folie entfernen und mit einer Gabel Löcher in den Boden Pieksen.

Danach wird die Pizza im Backofen vorgebacken. Schon in dieser Zeit geht der Teig auf.

Nach der angegebenen Zeit habe ich es wieder aus dem Ofen geholt und nach Belieben belegt. In meinem Fall war es einfach Tomate, Schinken und Käse. Also ganz einfach.

Danach kommt die Pizza wieder für wenige Minuten in den Backofen. Ab da verhält sich alles wie bei einer normalen Pizza.

Natürlich habe ich sie gleich gekostet. Und mir ist aufgefallen dass die Lizza relativ herb und bitter im Geschmack ist. Der Geschmack erinnert eher an einen Vollkornteig. Außerdem ist der Boden etwas fester. Aber alles in allem gut essbar, aber nicht wie beim Italiener. Aber ich denke das ist bei fast allen Lowcarb-Böden der Fall.

Da ich noch etwas übrig hatte, habe ich am nächsten Tag den Rest gegessen. Auch hier war sie noch lecker.

Der Lizza-Teig besteht Goldleinsamen, Chiasamen, Kokosmehl, Meersalz und Flohsamenschalen. Somit ist sie nicht nur lowcarb sondern auch vegan und glutenfrei.

Allgemein wirbt die Firma mit einem nachhaltigen Konzept die sie auch transparent auf www.lizza.de offenlegen.

Die Lizza könnt ihr dank der Fernsehsendung „Höhle des Löwen“ nun auch in gut sortieren Supermärkten kaufen. Meines Wissens findet ihr sie aufjedenfall im Real. Da ich da aber nicht sehr oft hinkomme, habe ich sie leider noch nicht gesehen.

Alle die keinen Real in der Nähe haben, können die Lizza auch im Internet bestellen. Allerdings gibt es sie da nur mindestens im 4-Pack.

Ganz Preiswert ist der Spaß nicht, denn das 4-Pack kostet ca. 10 Euro + Versand.

Mein Fazit zur Lizza:

Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher ob ich sie mir kaufen werde, denn bei mir gibt es zum einen meist einen Ernährungsplan und zum anderen koche ich zu gerne.

Allerdings gibts dafür auch Vorteile die dafür sprechen. Denn nicht immer hat man Zeit oder die Lust zu kochen und dann ist es schon sehr praktisch einfach eine Lizza im Supermarkt zu holen. Auch wenn man sich mit Freunden trifft, die sich schnell eine Pizza machen ist man nun nicht mehr außen vor.

Das Format ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man sich immer eine runde Scheibe vorstellt, allerdings ist es so, dass 2 Lizzen (?) auf ein Backblech passen. So können gleich Zwei gleichzeitig zubereitet werden.

Alles in Allem hat alles Vor- und Nachteile. Ich für meinen Teil wünsche der Firma viel Erfolg. Und erhoffe mir auch, dass sie noch fertig belegte Pizzen auf den Markt bringen. Denn eine echte Tiefkühlpizza fehlt noch auf diesem Gebiet.

Merken

Merken

4 thoughts on “Ausgecheckt: Lizza – Die lowcarb Pizza

  1. Ich war wegen der Lizza am Wochenende extra im Real :).
    Bei uns war sie im Kühlregal. Glaube bei den Soja Produkten. Hab sie bisher nicht getestet, aber werde ich sicher bald machen 🙂

  2. Die Lizza möchte ich auch unbedingt mal probieren.
    Meine Low Carb Pizzen mache ich bisher aus reinen Käseböden oder auch mal für mich alleine, mit Thunfischboden (meine Frau mag leider keinen Fisch).

Kommentar verfassen