Pekingsuppe, eine kohlenhydratarme Variante

Es gibt eine meiner Lieblingssuppen. Die Pekingsuppe habe ich mir früher immer beim Asiaten bestellt. Da man aber nie so genau weiß was drin ist, habe ich sie nun einfach selbst gemacht, kohlenhydratarm natürlich.

Zutaten:

  • 2 Schalotten
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 2 mittlere Karotten
  • 100 g Mungobohnensprossen
  • 100 g Bambussprossen, gestiftelt
  • 1 kleine Handvoll Mu-Err-Pilze(ist kein MUSS!)
  • 100 ml Reisessig oder Weißweinessig
  • 5 EL Xucker
  • 1 Chilischote
  • 1 – 2 TL Sambal Oelek
  • 5 EL Sojasauce
  • Salz
  • 1/2 TL Guarkernmehl
  • 2 L Wasser
  • 2 Eier
  • Kokosöl zum anbraten
  • warmes Wasser

 

Zubereitung Pekingsuppe:

Die Chilischote in 2 Hälften schneiden und in einen Topf mit 2 Liter kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben. Die Hähnchenbrustfilets dazu geben und eine gute halbe Stunde kochen lassen.

Die Mu-Err-Pilze in warmes Wasser legen und quellen lassen. Im 10 Minuten-Takt das Wasser wechseln.

Die Zwiebeln schälen und würfeln. Dann die Karotten schälen und in Stifte schneiden. Wer einen Julienneschneider hat kann die Karotten damit zerkleinern. Allerdings sollten die Stücke nicht zu lang sein.

Wenn das Hähnchen gar ist, aus dem Sud nehmen und auf einem Brett mit 2 Gabeln „zerreißen“. Das Fleisch muss so klein wie möglich zerteilt werden.

Die Chilischote aus dem Sud entfernen. Den Sud aber nicht wegschütten.

In einem Wok oder einer hohen Pfanne die Zwiebeln mit dem Kokosöl anbraten. Die Mungobohnen dazugeben und mit den passierten Tomaten übergießen. Leicht köcheln lassen. Nun das Sambal Oelek dazu geben und gegebenenfalls noch etwas nachschärfen. Dann etwas salzen. Alles weiter köcheln lassen.

Den Wok/Pfanne mit dem Sud des Hähnchens aufgießen.

Die Pilze in schmale Streifen schneiden und mit dem Hähnchen, den Karotten und den Bambussprossen ebenfalls in den Wok/Pfanne geben.

Dann mit der Sojasauce gut würzen und den Essig sowie den Xucker hinzugeben. Je nach Geschmack kann die Pekingsuppe zusätzlich mit Essig und Xucker abgeschmeckt werden.

Dann köcheln lassen. Das Guarkernmehl gut in der Pfanne verrühren und nochmal stark aufkochen lassen.

Bei Bedarf zwei Eier verquirlen und unter ständigem Rühren in die Suppe geben. So entsteht ein leckerer und feiner Eierstich.

Die Pekingsuppe ist sehr sättigend und reicht so für 4 Personen. Wer sie nur als Vorspeise will kann mit diesem Gericht bestimmt 6 – 8 Menschen verwöhnen.

One thought on “Pekingsuppe, eine kohlenhydratarme Variante

  1. Habe das Rezept heute als Basis eines Ramen mit Konjak Nudeln und mit Schweine Minuten Steaks on top gekocht.
    Es hat sehr gut funktioniert, die Einlage hatte ich leicht geändert aber da ist es jedem ja selbst überlassen, (Basis Rezept + Brühe anstatt normalem Wasser, Kräuterseitling Pilze, frische Bambus Spitzen in scheibchen, Ingwer, Sellerie, Lauch)
    Es hat für 4x lecker satt werden gereicht wie im Rezept geschrieben 🙂

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